Sonntag, 9. Dezember 2007

SALONLÖWE





SALONLÖWE

Tisch
75 cm hoch, 125 cm breit und 125/250 cm lang

DINIEREN
PHANTASIEREN
PARLIEREN
DISPUTIEREN
PHILOSOPHIEREN

Dieser Tisch hat uns mit seinen optimalen Proportionen verzaubert. Das Verhältnis "Tischbeinumfang zu Tischplatte" ist sowohl im kompakt zusammengeschobenen als auch im ausgezogenen Zustand perfekt. Um den "Goldenen Schnitt" gebührend zu unterstreichen, haben wir uns für diesen Edelmetalllook entschieden. Wir wollten das gute Stück aber nicht grell und aufdringlich vergolden, sondern eine Oberfläche schaffen, die sich harmonisch in jeden Wohnraum einfügt und trotzdem einen glanzvollen Mittelpunkt bildet; eben einen "Salonlöwen", um den man sich gerne und begeistert schart. Diese Anmutung haben wir durch einen aufwendige Schichtung verschiedener Goldnuancen, die abschließend mehrmals versiegelt wurden, erreicht. So gekleidet bietet unser Löwe 4 bis 12 Personen angenehm Platz und macht sowohl in einem modernen Ambiente als auch in der Altbauwohnung oder im Landhaus eine ausgezeichnete Figur.

Samstag, 8. Dezember 2007

SWINGING TIMES



SWINGING TIMES

Schaukelstuhl

SCHAUKELN
ZUHÖREN
LESEN
ENTSPANNEN

Das Stück, mit dem alles begann! Unser Erstling war nett, aber ohne Esprit und trug einen ziemlich verblichenen roten Bezug über seinem abgeschlagenen braunen Hochglanzgestell. Der Versuch, den glasharten Lack mit der Hand abzuschleifen führte geradewegs zur Anschaffung unseres ersten elektrischen Werkzeuges. Damit klappte es gleich viel besser und der Schaukelstuhl konnte, passend zu den bunten Schlangenlinien seines edlen Bezugstoffes, in Purpurrot gebeizt werden. Als zusätzliche Goodies haben wir auf der Lehnenrückseite eine geräumige Tasche zum Verstauen des Lesematerials und seitlich ein kleines Fach, um den iPod oder die Fernbedienung wegzustecken, eingearbeitet. So kann man sich, zu seiner Lieblingsmusik swingend und dabei (nicht nur) die "Times" lesend, nach einem anstrengenden Arbeitstag wundervoll entspannen. Dank der mit Filz beklebten Kufen von keinem schnöden Abrollgeräusch gestört.

MARILYN



MARILYN

Sessel

POSIEREN
FLIRTEN
ERRÖTEN
LÜFTEN
SITZEN

Diese glamouröse Lady war in ihrem früheren Leben ein Bürostuhl skandinavischer Provenienz. Ein schlichtes Holzgestell und eine kaum gepolsterte und mit schwarzem Skai bezogene Sitzfläche - das war's. Aber bei genauerer Betrachtung konnte man die guten Gene erkennen: Die sanft gewölbte Rückenlehne, die charmanten Armlehnen (nicht zu schmal und nicht zu breit), die sich nach oben und unten hin verjüngenden Beine und der breite, aber nicht zu behäbige Sitz, der danach schrie, weich aufgepolstert zu werden. Mit einem traumhaft schimmernden Samtsstoff von Designers Guild bezogen, Ton in Ton glänzend rot lackiert und mit einer flauschigen Marabu-Boa umwunden ist unsere "Marilyn" nunmehr Zoll für Zoll eine wahre Göttin. Wie gemacht für eine Ankleide, zu einem Schminktisch, im Privatbüro oder als einzelner, prächtiger Farbtupfer wo immer man einen Akzent setzen will.

FEUERWASSER



FEUERWASSER

Kerzenleuchter

ENTFLAMMEN
VERZAUBERN
STIMMUNG VERBREITEN
SCHMEICHELN
SICH SCHMAL MACHEN

Man gebe uns einen Bund Halbzoll-Wasserleitungsrohre und einen Berg dazugehörige Fittings und wir sind so glücklich, wie ein Junge angesichts eines gut sortierten Fischer-Baukastens.
Die vielfältige Kombinierbarkeit des Materials schafft Raum für nahezu unbegrenzte Kreativität. Der matte Glanz der Teile ist wie geschaffen dafür, auch ein Leben außerhalb von gestemmten Mauerschlitzen zu führen. Komplettiert wird er Flämmer durch eine "Einschaltmöglichkeit" = Streichholzschachtel in einer Magnetdose und eine "Ausschaltvorrichtung" = Kerzenlöscher am S-Haken.

MISCHKOST



MISCHKOST

Lampe. Durchmesser 72 cm

BELEUCHTEN
ABLESEN
ZENTRIEREN
FOKUSSIEREN
AMÜSIEREN

Sie standen in der hintersten Ecke; dicht an dicht in eine Kiste gesteckt. Als wir die erste Plexiglastafel herauszogen, auf der "Pizza" zu lesen war, wussten wir sofort: Die müssen wir haben! Plexiglas ist ein herrliches Material. Man kan es schneiden, sägen, schleifen und Löcher hineinbohren. Und Licht kann wunderbar durchscheinen. Was lag da näher, als all die Schilder zur Bezeichnung von Tiefkühltruheninhalten in Lampen zu verwandeln? Das Modell "Mischkost" (aus der Reihe "PERPLEX") benützt als Trägergestell eine holländische 26 Zoll Radfelge, auf der mit Schlauchbindern eine bunte Auswahl an beschrifteten Tafelstücken befestigt ist. Die Aufhängevorrichtung übernehmen Stahlseile und die elektrische Zusammenführung der drei Sparlampen haben wir in einem Edelstahl-Tee-Ei von WMF versteckt. Mit ihrem stattlichen Durchmesser ist diese Lampe optimal geeignet, große gesellige Tischrunden oder gar ganze Küchen ins rechte Licht zu rücken.

TRAUMFÄNGER



TRAUMFÄNGER

Schaukelstuhl

SCHAUKELN
SPÜREN
ZUGREIFEN
SPIONIEREN
SINNIEREN

Dieser Schaukelstuhl wurde uns als nicht mehr benötigte Reliquie aus Studententagen übergeben. Sei schmaler Kopf, der übermütige Galopp: Ganz klar ein Vertreter der schwarz-weißen Kurzmähnenträger der afrikanischen Steppe. Unser Traumfänger reitet auf rassigen schwarzen Hufen (das Zebra gehört übrigens zur Ordnung der Unpaarhufer; man lernt nie aus...), mit cremeweiß und savannenfarben lackiertem Gestänge daher und bietet seinem Besitzer einen bequemen, gut gepolsterten Sattel. Der absolute Luxus ist jedoch die 14 Meter lange, abnehm- und somit waschbare Zebra-Schaumstoff-Schlange, die den gesamten Seiten- und Rückenbereich mit samtigem Fell verwöhnt. Zum perfekten Entspannen fehlt nur noch geeigneter Lesestoff ("Out of Afrika") oder wahlweise die Fernbedienung ("Universum - der Schwarze Kontinent"); all diese Utensilien perfekt verstaut in der Kapuzentasche an der Rückseite des treuen Gefährten.

WURFZABEL



WURFZABEL

Spieltisch

SPIELEN
KNABBERN
RITTERN
ANSTOSSEN
GEWINNEN

In seinem früheren Leben war dieser Rolltisch ein so genannter Teewagen, auf dem mit Käsespießen bespickte Krautköpfe, gefüllte Eier und Hawaitoasts samt Dosenananasscheiben neben dem Esstisch geparkt wurden. Wir sahen gleich, dass mehr in ihm steckt und ernannten ihn zum Mittelpunkt gemütlicher - oder heiß umkämpfter - Spieleabende zu zweit. Frisch aufpoliertes Messing, mahagonifarben gebeiztes Holz, bestickter Seidenstoff und funkelnde Swarovski-Steine sind die Zutaten, die aus diesem Wurfzabel - wie unser Backgammonspiel im Mittelalter hieß - ein besonderes Kleinod machen. Das Design des Spielbrettes erläutert die Anzahl der Spielsteine in der Grundaufstellung und ergibt in der jeweils korrekten Spielrichtung gelesen ein passendes Zitat. Die muschelfarbenen Schalen in der unter dem Spielfeld montierten Platte ermuntern zum beherzten Knabberzeug-Zugriff und lassen zwischen sich noch genügend Platz für Trinkgläser.